Bevor der Wortlaut fix ist.

Mit der Publikation im Bundesblatt beginnt die Sammelfrist, und der Wortlaut
steht. Ab da können wir begleiten – entwickeln nicht mehr. Der richtige Zeitpunkt
liegt davor.

Drei Leistungen

1 · Widerstands-Diagnose

Bevor ein Wort geschrieben ist, zeigen wir, woran Ihre Vorlage an der Urne scheitern
würde: welche Gruppen hart Nein sagen werden – und welches echte Bedürfnis
hinter diesem Nein steht, nicht das vorgeschobene Argument.

Worauf das beruht: Der Korpus aller bisherigen Abstimmungen und
ein strukturiertes Analyseverfahren. Belastbar als nachvollziehbare Diagnose – keine
Aussage über den Ausgang.

2 · Text- und Visionsentwicklung

Wir entwickeln Formulierungen und ein tragfähiges Vorlagen-Narrativ, die das echte
Anliegen der Gegenseite substanziell aufnehmen – sodass aus harten Gegnern schwache
werden, weil der Grund für die harte Ablehnung wegfällt. Und wir sagen offen, wo
ein Anliegen nicht mehrheitsfähig wird, ohne seinen Kern aufzugeben.

Worauf das beruht: Methodische Erfahrung in der Moderation von
Interessengegensätzen. Eine Handwerksleistung – bewusst ohne
Trefferquoten-Versprechen.

3 · Geografische Widerstandskarte

Während der Kampagne zeigen wir, welche Gemeinden und Regionen relativ stärker
Nein stimmen – damit Ihr knappes Budget dort wirkt, wo die Sorgen real sind, statt
flächig zu streuen.

Worauf das beruht: Das kantonal validierte Prognosemodell.
Kennzahlen und Fehlprognosen.

Zwei Dinge sagen wir offen

Historisch wird rund jede neunte Volksinitiative angenommen. Mit dieser Grösse
rechnen wir, und mit ihr sollten Sie auch rechnen.

Und wo ein Anliegen nur um den Preis seiner Substanz mehrheitsfähig wird, sagen wir
Ihnen das, bevor Sie Geld ausgeben.

Offen für Komitees aller Parteien – dasselbe Verfahren für alle.